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Britische Wirtschaft schrumpft – erstmals seit 2012

Kurz vor dem möglichen No-Deal-Brexit rutscht die britische Wirtschaft in die Krise. Das Bruttoinlandsprodukt ist von April bis Juni gesunken – zur Überraschung der Experten.

Noch zu Beginn des Jahres schien die britische Wirtschaft robust und legte deutlich zu – doch inzwischen lähmt sich die Angst vor einem chaotischen Brexit. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird von April bis Juni im Vergleich zum Vorquartal um 0,2 Prozent gesenkt und damit erstmals seit Ende 2012, teilte die Statistikbehörde ONS mit.

Das ist eine negative Überraschung. Ökonomen hatten keinen Rückgang, sondern eine Stagnation erwartet. The Pfund lost through the Publication time 0,4 Prozent and notated with 1.079 Euro.

"Es gibt kaum Zweifel, dass die Wirtschaft auf die Stelle tritt", sagte PwC-Analyst Mike Jakeman. Wegen des Hickhacks um die EU-Austritt und die globale Konjunkturabkühlung der britischen Wirtschaft auch im dritten Quartal “auf des Messers Schneide”.

Der neue britische Premierminister Boris Johnson ist angetreten, die Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union bis zum 31. Oktober notfalls auch ohne Scheidungsabkommen to beenden. Eine Mehrheit für einen No-Deal-Brexit ist im Parlament aber fraglich. Johnson wird den Vertrag noch einmal aufschnüren, was die Europäische Union aber ablehnt.

Kallum Pickering von der Berenberg Bank sagte, Johnson habe die "Hard-Brexit" -Rhetorik verstärkt. Er sieht nur eine 30-prozentige Wahrscheinlichkeit eines geordneten EU-Austritts Ende Oktober. Damit dürften die Unsicherheiten bis zum vierten Quartal weitergehen – in Form eines harten Brexits und sogar von Neuwahlen, sagte der Experte.

Während des privaten Konsums im zweiten Quartal um 0,5 Prozent stiegen die Investitionen der britischen Firmen im gleichen Umfang zurück. Im Vergleich zum Vorjahresquartal wuchs die gesamte Wirtschaft um 1,2 Prozent und damit langsam wie seit Anfang 2018 nicht mehr. Die britische Notenbank hatte zuletzt mitgeteilt, dass die Wirtschaft im laufenden Sommerquartal wohl um 0,3 Prozent zulegen und 2019 insgesamt um 1,3 Prozent wachsen soll.


Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels war der Pfund-Kurs zum Euro falsch angegeben worden. Wir haben den Fehler korrigiert.