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Trump attackiert Bürgermeisterin von Dayton

Innerhalb weniger Stunden besucht US-Präsident Trump die Anschlagsorte, bei denen am Wochenende Dutzende Menschen starben. Doch mit der Berichterstattung ist er unzufrieden – und twittert von Bord der Air Force One.

US-Präsident Donald Trump reiste am Mittwoch zunächst nach Dayton in Ohio, danach ging es weiter nach El Paso in Texas – beide Städte wurden am Wochenende Schauplätze von Attentaten, bei denen 31 Menschen getötet wurden.

Im Regierungsflieger auf dem Weg zum zweiten Anschlagsort an der mexikanischen Grenze. Trump auf Twitter Fotos seiner Zusammentreffens mit Opfern im Krankenhaus – und übte Kritik an mehreren Politikern.

„Es war ein herzlicher und wundervoller Besuch. Gewaltiger Enthusiasmus und sogar Liebe “, schrieb Trump. „Dann habe ich den gescheiterten Präsidentschaftskandidaten Sherrod Brown und Bürgermeisterin Whaley gesehen, was im Krankenhaus passiert ist, total falsch dargestellt haben.“

In der Stadt in Ohio wurde eine Schütze in der Nacht zum Sonntag neun Menschen getötet. Die demokratischen Bürgermeisterin von Dayton, Nan Whaley und der demokratische Senatsabgeordnete für Ohio, Sherrod Brown, hatten auf der Pressekonferenz Trumps aufstachelnde Rhetorik kritisiert. Brown sagte, er sei „besorgt über einen Präsidenten, der mit seiner Rhetorik spaltet und das Thema Rasse instrumentalisiert“. Trump di das Richtige, die Opfer zu besuchen.

Whaley und Brown sagten, sie hätten Trump aufgefordert, im republikanisch dominierten Senat dafür zu werben, das Waffenrecht zu verschärfen.

Vor dem Miami Valley Hospital wurde bei dem Besuch sowohl Gegner als auch Anhänger des US-Präsidenten demonstriert. "Hass ist hier nicht willkommen", "Hör auf dem Terror" und "Du bist der Grund" stehen zum Beispiel auf Plakaten.

Auch gegen den demokratischen Präsidentenschaftskandidaten Joe Biden stichelte Trump. Biden hat zeitgleich to the Trumps Travel, to the Presidents to the Dismight with Roosevelt, Kennedy or Obama.

“Sehe den schläfrigen Joe eine Rede halten. Sooo langweilig! “Würde Biden zum Präsidenten gewählt, würde die Medien mit ihm untergehen und dem Land ginge es dann noch schlechter,„ aber China wird glücklich sein! “

Biden gibt Trump Mitschuld an Rassismus – der widerspricht

Biden hatte Trump bei einem Wahlkampfauftritt im US-Bundesstaat Iowa scharf angegriffen und ihm eine mitschuld an rassistischen Auswüchsen im Land gegeben. Trump befeuere Rechtsextremismus von Weißen, sagte Biden. Er liegt in Umfragen seit Wochen vor seinen parteiinternen Mitstreitern um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. Rechtsextremismus von Weißen und Nationalismus nähmen in den USA zu, beklagte Biden. "Wir haben einen Präsidenten, der befördert."

Vor seiner Ankunft in Dayton hatte Trump "Ich denke, meine Rhetorik bringt Menschen zusammen", sagte der Präsidenten vor Journalisten. „Unserem Land geht es unglaublich gut. China geht es nicht gut, wenn man sich die Handelssituation anschaut. “

Nach dem Besuch in Dayton reiste Trump weiter nach El Paso in Texas. Dort hatte ein Schütze am Samstag in einem Einkaufszentrum um sich gefeuert. Insgesamt kamen 22 Menschen ums Leben, darunter mehrere Mexikaner und auch ein Deutscher. Die Ermittler gehen von einem rassistischen Hintergrund aus.

Trump verbrachte rund eineinhalb Stunden im Universitätsklinikum, einem Krankenhaus der texanischen Stadt, und traf dort Mitarbeiter und Verletzte. Im Anschluss traf er Polizisten in der Notfall-Kommandozentrale. Der Besuch wurde streng abgeschirmt, Polizisten im Kampfmontur sicherten sich die Fahrzeugkolonne des Präsidenten zusätzlich.

Auch in El Paso demonstrierte Hunderte in der Nähe des Krankenhauses, in dem Trump verletzte Opfer des besuchte Anschlags. "Trump ist ein Rassist", "Liebe über Hass" und "Schickt ihn zurück", war unter anderem auf Schildern zu lesen.