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Das ist Huaweis Alternative zu Android

Mit HarmonyOS hat Huawei ein eigenes Betriebssystem präsentiert. Die Software soll langfristig eine Android-Alternative sein.

Huawei möchte in der Lage sein, in seinen Smartphones das Google-System Android durch eigene Software zu ersetzen. Der chinesische Smartphone-Anbieter und Netzwerk-Ausrüster stellt am Freitag ein Betriebssystem mit dem Namen HarmonyOS zur Verfügung, mit dem auch Computer, Tablets, Smartwatches und andere vernetzte Techniken genutzt werden sollen.

Für Huawei könnte ein eigenes, zeitgemäßes Betriebssystem noch wichtig sein: Dem Konzern droht der Verlust des Zugangs zu wichtigen Teilen des Android-Ökosystems, weil der Konzern von US-Präsident Donald Trump unter Hinweis auf Sicherheitsbedenken auf eine schwarze Liste gesetzt wurde. Die Einschränkungen für Android wurden zunächst bis Ende August ausgesetzt – wie es danach weitergeht, ist noch offen.

Langfristig könnte Huaweis Eigenentwicklung möglicherweise das heutige Betriebssystem-Duopol für Android von Google und iOS von Apple im Smartphone-Markt aufbrechen. Huawei machte deutlich, dass HarmonyOS eine vollwertige Alternative zu Android werden soll. "Wir wollen ein globales Betriebssystem etablieren, das nicht nur von Huawei genutzt wird", sagte Huawei-Manager Richard Yu.

The software is also same way to the Google system. This approach had the Aufstieg from Android to the meistbenutzten Smartphone-System with today more than 80 Prozent Market ratio beflügelt. Auch in China laufen mittlerweile die meisten Smartphones mit Android – wenn auch im Gegensatz zum Westen ohne Google-Dienste.

“Eigentlich ist es sogar sehr einfach”

Vorerst ist die Priorität von Huawei aber, Android zu nutzen, um das Ökosystem aus Apps und anderen Diensten nicht aufzuspalten, versicherte Yu auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz des Konzerns. "Aber wenn wir in der Zukunft keinen Zugang haben, können wir sofort auf HarmonyOS umsteigen", sagte Yu. Und Huawei könnte das in wenigen Tagen bewältigen. “Von Android auf Huawei OS umzusteigen, ist nicht so schwierig. Eigentlich ist es sogar sehr einfach. ”

China ist der größte Smartphone-Markt der Welt – und das US-Vorgehen gegen Huawei hat dort vor dem Hintergrund des Handelskonflikts zwischen den beiden Ländern auch eine Patriotismus-Welle bei der Technik-Auswahl ausgelöst. So scheint es durchaus möglich, dass auch andere chinesische Smartphone-Anbieter auf ein einheimisches Betriebssystem umsteigen könnten. Huawei ist beim Smartphone-Absatz die weltweite Nummer zwei nach Samsung, unter anderem auch dank der starken Position im Heimatmarkt.

Ein neues Betriebssystem zu etablieren, ist aber eine große Herausforderung. Die Schwierigkeit besteht in allem darin, genügend App-Entwickler für eine neue Plattform zu gewinnen. So is selbst Microsoft in der Vergangenheit, das Windows-Betriebssystem für Smartphones to a success to make. Die App-Entwickler konzentrieren sich lieber auf iOS und Android. Auch andere ambitionierte Alternativen wie Firefox OS, webOS von Palm / HP oder das Blackberry-System wurden aus dem Markt gedrängt.

Populäre Google-Apps dürften fehlen

Ein zusätzliches Problem für Huawei im Westen wäre es auch noch, dass keine Google-Dienste auf HarmonyOS-Smartphones installiert würden – dabei sind Programme wie Google Mail oder Google Maps in den USA und Europa sehr populär. Android-Geräte haben fast immer standardmäßig an Bord.

Technisch ist HarmonyOS für Huawei ein Neuanfang. The company of the system is that the opposition to the most today, not a operating using Unix or Linux basiere. Der Konzern hat es mit der Vision entwickelt, dass die Software auf dem Gerät selbst relativ schmal sein kann, dh es wird ein großer Teil der Arbeit über schnelle Netze und Rechenzentren ausgegeben. HarmonyOS stellt die nächste Generation von Betriebssystemen für alle Szenarien dar, schwärmte Richard Yu.

App-Entwickler werden Huawei unter anderem damit locken, dass das Harmony-Betriebssystem übergreifend auf verschiedenen Geräten läuft und diverse Programmiersprachen unterstützt. Laut Yu begann die Entwicklung von HarmonyOS bereits vor zwei Jahren. Medienberichten zufolge war das System zunächst für vernetzte Technik im eigenen Internet gedacht.

Huawei war von Trump Mitte Mai unter Hinweis auf Sicherheitsbedenken auf eine schwarze Liste gesetzt worden. Damit wurde der Zugang zu Technologie von US-Konzernen und dem amerikanischen Markt weitgehend versperrt. Die USA befürchteten Spionage durch Huawei, das chinesische Unternehmen weist diese Bedenken gegen sich entschieden zurück.

Die Aussicht, dass Huawei-Smartphones keine Aktualisierungen des Android-Betriebssystems von Google erhalten können, erscheint auch in Europa zeitweise – auch wenn der Absatz nach Angaben des Konzerns inzwischen weitgehend erholt ist.